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Ratgeber Fassade

Haus dämmen Kosten 2026: Fassadendämmung Kosten + BAFA-Förderung

Andreas Berg, Malermeister Mai 2026 14 Min. Lesezeit
Fassadendämmung WDVS — Maler mit Stern
Haus dämmen Kosten 2026 — die direkte Antwort: Ein Einfamilienhaus dämmen kostet 14.000–30.000 EUR für ein komplettes WDVS (150 m² Fassade, inkl. Gerüst und Abschlussstrich). Der m²-Preis liegt bei 80–200 EUR je nach Material. Mit BAFA-Förderung (15%) sinken die Nettokosten auf 11.900–25.500 EUR. Andymen übernimmt Planung, BAFA-Antrag und Ausführung aus einer Hand.
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Was kostet Fassadendämmung 2026 — die Kurzübersicht

Die Kosten für eine Fassadendämmung hängen von drei Faktoren ab: Dämmstoff, Dämmstärke und Gerüstkosten. Als Faustregel gilt: 100–200 EUR/m² für ein komplettes WDVS — inkl. Klebeplatten, Armierung, Putz und Abschlussstrich.

Hausgröße Fassadenfläche Kosten gesamt Nach BAFA (–15%)
Reihenhaus 80–100 m² 8.000–16.000 EUR 6.800–13.600 EUR
Doppelhaushälfte 100–130 m² 10.000–22.000 EUR 8.500–18.700 EUR
Einfamilienhaus 140–180 m² 14.000–30.000 EUR 11.900–25.500 EUR
Mehrfamilienhaus (6 WE) 300–500 m² 30.000–80.000 EUR auf Anfrage

WDVS-Materialien im Vergleich — Kosten und Eigenschaften

Der Dämmstoff macht 30–40% der Gesamtkosten aus. Die Wahl beeinflusst nicht nur den Preis, sondern auch Dämmwert, Brandschutz und Ökobilanz. Wir arbeiten mit allen gängigen Systemen.

EPS / Styropor (10 cm)
80–130 EUR/m²
Standard, günstigste Variante, guter Dämmwert
EPS / Styropor (16 cm)
100–150 EUR/m²
Empfohlen für Altbauten, erreicht GEG-Anforderung
Mineralwolle (12 cm)
120–180 EUR/m²
Nichtbrennbar (A1), besser für Brandschutz, diffusionsoffen
Holzfaserdämmung
150–220 EUR/m²
Ökologisch, diffusionsoffen, sommerlicher Hitzeschutz
Gerüst (Zuschlag)
10–15 EUR/m²
Wird auf die Fassadenfläche umgelegt, fällt einmalig an
Abschlussstrich Brillux/Caparol
inklusive
Deckputz + Fassadenfarbe in Wunschton — im Festpreis

Was steckt im Preis? — Die 5 Kostenbestandteile

Viele Angebote für Fassadendämmung sind schwer vergleichbar, weil unterschiedliche Leistungen enthalten sind. Bei Andymen ist immer alles dabei:

Was nicht draufkommt: Anfahrt, Abkleben, Materialtransport, Entsorgung. Alles im Festpreis.

Haus dämmen Kosten — was beeinflusst den Preis?

Zwei gleich große Häuser können sich im WDVS-Preis um 30–50% unterscheiden. Das liegt an:

GEG 2024: Muss ich mein Haus dämmen?

Seit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG 2024) fragen viele Hausbesitzer: Bin ich zur Dämmung verpflichtet? Die ehrliche Antwort:

Fazit: Eine vollständige Fassadendämmung ist heute noch freiwillig — aber der GEG-Druck steigt. Wer jetzt investiert, erfüllt alle absehbaren Anforderungen und sichert sich BAFA-Förderung, die bei einer Pflicht-Maßnahme wegfallen würde.

Förderung 2026 — bis zu 15% zurück

Wer eine Fassadendämmung plant, sollte die BAFA-Förderung nicht liegen lassen. 2026 gilt:

Wann rechnet sich die Dämmung?

Grobe Rechnung für ein typisches EFH, Baujahr 1975, ungedämmt:

Position Wert
Investition WDVS (EPS 14cm, 150 m²) ca. 18.000 EUR
BAFA-Förderung (15%) – 2.700 EUR
Nettoinvestition 15.300 EUR
Heizkosten vorher (Gas, 2.500 EUR/J) 2.500 EUR/Jahr
Einsparung nach Dämmung (25%) 625 EUR/Jahr
Amortisation ca. 24 Jahre

Bei steigenden Energiepreisen oder schlechter gedämmtem Altbestand verkürzt sich die Amortisation auf 12–16 Jahre. Hinzu kommt der Wertzuwachs der Immobilie — gedämmte Häuser erzielen 5–10% höhere Verkaufspreise.

Alternativen zur Fassadendämmung — wenn WDVS nicht geht

WDVS ist die häufigste Lösung für Einfamilienhäuser — aber nicht die einzige. In bestimmten Situationen sind andere Methoden sinnvoller:

Methode Kosten Geeignet für Nachteil
WDVS (Außendämmung) 80–200 EUR/m² Die meisten EFH, massives Mauerwerk Höchste Investition, Gerüst nötig
Kerndämmung 15–40 EUR/m² Zweischaliges Mauerwerk (Norddeutschland, 50er–70er) Nur bei passendem Wandaufbau möglich, schlechter Dämmwert
Innendämmung 30–80 EUR/m² Denkmalschutz, einzelne Räume, Mietwohnungen Wohnfläche geht verloren (3–8 cm), Wärmebrücken bleiben
Vorhangfassade (hinterlüftet) 150–350 EUR/m² Feuchte Wände, Holzfachwerk, Sonderbauten Teuerste Variante, komplexe Unterkonstruktion

Für die meisten Häuser in der Wetterau und im Rhein-Main-Gebiet — massives Mauerwerk aus den 60er–90er Jahren — ist das WDVS die wirtschaftlich beste Wahl. Bei Fachwerk, Denkmalschutz oder feuchtem Mauerwerk empfehlen wir vor Ort eine kostenlose Beratung.

FAQ — Fassade dämmen Kosten 2026

Was kostet es, ein Haus zu dämmen?

Ein Einfamilienhaus (150 m² Fassade) kostet 15.000–30.000 EUR für ein komplettes WDVS inkl. Gerüst, Putz und Abschlussstrich. Mit BAFA-Förderung (15%) reduziert sich das auf 12.750–25.500 EUR Nettokosten.

Was kostet Fassadendämmung pro m²?

EPS (Styropor) 10 cm: 80–130 EUR/m². EPS 16 cm: 100–150 EUR/m². Mineralwolle: 120–180 EUR/m². Holzfaser: 150–220 EUR/m². Gerüst kommt mit 10–15 EUR/m² hinzu. Im Festpreis von Andymen sind Kleber, Armierung, Putz und Fassadenfarbe bereits enthalten.

Welche Förderung gibt es für Fassadendämmung 2026?

BAFA BEG Einzelmaßnahme: 15% Zuschuss auf max. 30.000 EUR Kostenbasis — bis zu 4.500 EUR pro Wohneinheit. Antrag muss VOR Vertragsabschluss gestellt werden. Andymen unterstützt beim Antrag.

Was ist der Unterschied zwischen WDVS und Kerndämmung?

WDVS wird von außen auf die Fassade aufgeklebt — für die meisten deutschen EFH aus den 60er–90er Jahren geeignet. Kerndämmung füllt den Hohlraum in zweischaligem Mauerwerk — seltenere Konstruktion, hauptsächlich in Norddeutschland.

Lohnt sich Fassadendämmung bei einem Altbau?

Fast immer bei ungedämmten Häusern aus den 60er–90er Jahren. Der Heizenergiebedarf ist dort so hoch, dass sich die Investition in 12–20 Jahren amortisiert. Hinzu kommt der Wertzuwachs der Immobilie.

Was kostet Fassadendämmung für ein Einfamilienhaus?

Die Kosten Fassadendämmung für ein EFH (ca. 150 m² Fassade) liegen bei 14.000–30.000 EUR brutto — inkl. Gerüst, Material und Abschlussstrich. Mit BAFA-Förderung sinken die Nettokosten auf 11.900–25.500 EUR. EPS 16 cm ist die wirtschaftlich beste Wahl für die meisten Altbauten.

Müssen Altbauten nach GEG gedämmt werden?

Die Fassade selbst ist noch keine gesetzliche Pflicht. Aber: Oberste Geschossdecken und Heizungsrohre in unbeheizten Räumen müssen bereits gedämmt sein (§ 47 GEG). Bei größeren Sanierungen gelten Mindest-U-Werte — wer die Fassade streicht oder putzt (über 10% der Fläche), muss ggf. gleichzeitig dämmen.

Wie lange hält eine Fassadendämmung?

30–40 Jahre bei fachgerechter Ausführung. Der Oberputz kann nach 15–20 Jahren für 8–15 EUR/m² neu gestrichen werden — ohne das Dämmsystem anfassen zu müssen.

Was ist günstiger — Außendämmung oder Innendämmung?

Innendämmung kostet 30–80 EUR/m² und ist günstiger als WDVS (80–200 EUR/m²). Sie ist jedoch nur sinnvoll bei Denkmalschutz oder wenn außen keine Arbeiten möglich sind. Der Nachteil: 3–8 cm Wohnfläche pro Wand gehen verloren, und Wärmebrücken an Decken und Böden bleiben bestehen. Für die meisten Einfamilienhäuser ist WDVS die bessere Lösung.

Was kostet Fassadendämmung in der Wetterau und Rhein-Main-Region?

In Hessen liegen die WDVS-Preise 5–10% über dem Bundesdurchschnitt. Ein EFH in der Wetterau mit 150 m² Fassade kostet realistisch 16.000–28.000 EUR. Andymen aus Butzbach arbeitet mit eigenem Team — ohne Subunternehmer — in der gesamten Region und gibt Festpreisgarantie. Anfragen aus Bad Nauheim, Friedberg, Gießen und Frankfurt werden täglich bearbeitet.

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Andreas Berg, Malermeister

Andreas Berg

Malermeister & Inhaber seit 2005

Andreas leitet Andymen — Maler mit Stern in Butzbach. Über 850 Projekte, Festpreis-Garantie und 99% Termintreue.

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