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Wenn Sie einen Maler beauftragen, steht früher oder später diese Frage im Raum: Festpreis oder Stundenlohn? Die Antwort klingt simpel, hat aber echte finanzielle Konsequenzen. Ich erkläre Ihnen, was hinter den zwei Modellen steckt — ohne Werbesprech.
Wir haben bei Andymen über 850 Projekte abgeschlossen. Fast alle davon mit Festpreis. Das ist kein Zufall.
Was bedeutet Festpreis beim Maler?
Festpreis heißt: Der Preis im Angebot ist der Endpreis. Punkt. Egal ob die Arbeit 6 oder 8 Stunden dauert. Material, Anfahrt, Abkleben — alles drin. Schriftlich fixiert, bevor ein einziger Pinsel angerührt wird.
Das setzt voraus, dass der Malerbetrieb vorher genau weiß, was er macht. Besichtigung vor Ort, Aufmaß, Kalkulation. Kein seriöser Betrieb gibt einen Festpreis übers Telefon. Und kein seriöser Betrieb ändert den Preis hinterher — außer Sie beauftragen nachträglich mehr Leistungen.
Bei Andymen gelten folgende Festpreise als Orientierung:
- Wohnung streichen (komplett): ab 1.599 €
- Innenanstrich einfach: ab 15 €/m² Wandfläche
- Innenanstrich Premium (Brillux): 22–28 €/m²
- 70-m²-Wohnung komplett: 2.700–5.040 €
Das sind keine Schätzwerte. Das sind echte Preise aus echten Projekten — nach Besichtigung, schriftlich garantiert.
Was bedeutet Stundenlohn beim Maler?
Stundenlohn bedeutet: Sie zahlen die geleisteten Arbeitsstunden. Kommt mehr raus als gedacht — Ihr Problem. Der Stundenlohn eines Malers liegt 2026 in der Region Rhein-Main zwischen 40 und 65 € netto pro Stunde. Material kommt in der Regel obendrauf.
Was das in der Praxis bedeutet, zeigt ein konkretes Beispiel. Eine 70-m²-Wohnung dauert typischerweise 30 bis 45 Arbeitsstunden. Bei 50 € Stundenlohn:
30 Stunden x 50 € = 1.500 € Arbeit — plus ca. 600–800 € Material = ca. 2.100–2.300 € im besten Fall.
Wenn es 45 Stunden werden (was häufig passiert): 45 x 50 € = 2.250 € Arbeit + Material = bis zu 3.050 €.
Differenz: bis zu 950 € mehr — ohne dass Sie davon vorher wussten.
Das ist kein Extrembeispiel. Das ist Alltag auf Baustellen. Alte Tapeten die nicht halten, Putz der ausgebessert werden muss, Deckenhöhen die aufwendiger sind als gedacht. Beim Stundenlohn zahlen Sie alles mit.
Festpreis vs. Stundenlohn im direkten Vergleich
Die Unterschiede auf einen Blick:
| Stundenlohn | Festpreis | |
|---|---|---|
| Kostensicherheit | Nein — Endpreis unklar | Ja — schriftlich fixiert |
| Planbarkeit | Schwer | Ja — ab Tag 1 |
| Material enthalten | Meist extra | Ja (bei Andymen immer) |
| Wenn's länger dauert | Ihr Problem | Betrieb trägt das Risiko |
| Anreiz für Effizienz | Keiner (mehr Zeit = mehr Geld) | Hoch — beide profitieren |
| Seriositätssignal | Mittel | Hoch — Betrieb steht dazu |
Der entscheidende Punkt: Beim Festpreis hat der Malerbetrieb ein echtes Interesse daran, effizient zu arbeiten. Beim Stundenlohn nicht. Das ist kein Vorwurf — es ist schlicht ein struktureller Unterschied. Ein Betrieb der nach Stunden abrechnet, verdient mehr wenn es länger dauert. Das schafft keine guten Anreize.
Wann ist Stundenlohn sinnvoll?
Es gibt Situationen, in denen Stundenlohn das einzig ehrliche Modell ist:
- Kleine Reparaturen unter 2 Stunden — ein einzelner Fleck, ein Kratzer, ein Riss. Hier lohnt eine Festpreiskalkulation den Aufwand nicht.
- Nachbesserungen — wenn nachgebessert wird und der Umfang vorher unklar ist.
- Schadensbehebung nach Wasserschaden — der Umfang zeigt sich oft erst wenn man anfängt. Hier ist ein Stundenlohn mit Kostenlimit sinnvoller als ein Festpreis der auf dem schlimmsten Fall basiert.
- Historische Gebäude oder Denkmäler — wenn niemand weiß was sich hinter dem alten Putz verbirgt, ist ein Festpreis für beide Seiten riskant.
Das sind aber Ausnahmen. Für eine komplette Wohnung, ein Haus, eine Fassade, ein Büro — da gibt es keinen Grund warum der Umfang nicht kalkulierbar sein sollte. Wenn ein Betrieb sagt "da kann ich keinen Festpreis machen", lohnt es sich nachzufragen warum.
So erkennen Sie einen seriösen Festpreis
Nicht jeder "Festpreis" ist einer. Auf diese vier Punkte achten:
1. Besichtigung vor Ort ist Pflicht
Kein Festpreis ohne Aufmaß. Wer Ihnen übers Telefon oder per E-Mail einen Festpreis nennt, ohne die Flächen gesehen zu haben, schätzt — und das Schätzrisiko trägt am Ende meistens Sie. Wir kommen immer raus, messen alles auf und kalkulieren dann.
2. Schriftliches Angebot mit klaren Positionen
Wände streichen, Decken streichen, Abdeckarbeiten, Material — jede Position einzeln aufgeführt. Kein "Pauschalpreis für alles" ohne Spezifikation. So wissen Sie genau was enthalten ist und was nicht.
3. Materialangabe im Angebot
Brillux? Caparol? Eigenmarke? Das macht einen Unterschied von 30% im Endresultat und 40% in der Haltbarkeit. Wir nennen immer den Hersteller im Angebot. Wer das nicht tut, hat meistens einen Grund.
4. Kein "Aufpreis möglich"-Kleingedrucktes
Das ist der klassische Trick. "Festpreis" — aber dann im Kleingedruckten: "vorbehaltlich unvorhergesehener Umstände" oder "zzgl. Mehraufwand". Das ist kein Festpreis. Das ist ein Stundenlohn mit anderem Namen. Bei Andymen gibt es das nicht.
Häufige Fragen zu Festpreis und Stundenlohn beim Maler
Was bedeutet Festpreisgarantie beim Maler?
Festpreisgarantie bedeutet: Der Preis im schriftlichen Angebot ist der Preis den Sie zahlen. Egal ob die Arbeit 6 oder 8 Stunden dauert, ob Material nachgekauft werden muss oder ob es einen unvorhergesehenen Mehraufwand gibt. Das Risiko trägt der Malerbetrieb — nicht Sie. Bei Andymen ist das Standard: kein Kleingedrucktes, kein "Aufpreis möglich".
Kann ein Maler den Festpreis nachträglich erhöhen?
Nein — wenn ein schriftliches Festpreisangebot vorliegt und Sie es angenommen haben, ist der Preis bindend. Eine Erhöhung ist nur möglich wenn sich der vereinbarte Leistungsumfang ändert. Das muss aber schriftlich vereinbart werden, bevor der Mehraufwand beginnt — nicht hinterher.
Was kostet ein Maler pro Stunde 2026?
Ein Maler kostet 2026 in der Region Rhein-Main zwischen 40 und 65 Euro pro Stunde (netto). Dazu kommt Material, das oft separat berechnet wird. Bei einem Stundenlohn-Auftrag für eine 70-m²-Wohnung (ca. 35–45 Stunden) kommen Sie schnell auf 1.400 bis 2.925 Euro — ohne Material. Ein Festpreis für dieselbe Leistung liegt bei uns bei 2.700 bis 5.040 Euro inklusive allem.
Ist Festpreis immer teurer als Stundenlohn?
Nicht zwingend — und selbst wenn er auf dem Papier etwas höher erscheint, ist er meist günstiger in der Realität. Beim Stundenlohn zahlen Sie jede Verzögerung, jeden Nachkauf, jedes Unvorhergesehene mit. In der Praxis überschreiten Stundenlohn-Aufträge fast immer die ursprüngliche Schätzung. Der Festpreis enthält alles — und dann ist Schluss.
Wie bekomme ich ein Festpreis-Angebot von Andymen?
In drei Schritten: Anfrage stellen per Telefon (06033 / 7462854), WhatsApp oder Kontaktformular. Dann kommt unser Außendienst zu Ihnen, misst alles auf und kalkuliert vor Ort. Sie erhalten ein schriftliches Festpreisangebot — kostenlos und unverbindlich. Kein Druck, kein Verkäufer der nicht gehen will.
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